29.01.2026 in Topartikel Allgemein

Antrag der SPD AG 60 plus Rhein-Sieg

 

Die AG 60plus Rhein-Sieg hat beim letzten Kreisparteig am 11.Oktober 2015 nachfolgenden Antrag zur Pflegebedürftigkeit gestellt. Der Antrag wurde vom Parteitag angenommen.

Der Pflegebedürftigkeit vorbeugen: Auf Kreis- bzw. Gemeindeebene Stellen für sogenannte „Seniorenbetreuer“ schaffen.

Der Kreisparteitag möge beschließen, dass sich der Kreisvorstand beim Landesvorstand dafür einsetzt, dass ähnlich wie beim entsprechenden Programm „Gemeindeschwester“ aus Rheinland-Pfalz ein Landesprogramm „Seniorenbetreuer“ aufgelegt wird. Alternativ kann sich die SPD-Kreistagsfraktion dafür einsetzen, dass entsprechende Stellen beim Rhein-Sieg Kreis eingerichtet werden.

Begründung:

Im angesichts der stetig steigenden Zahl Pflegebedürftiger erfordert es politische Anstrengungen, schon aus fiskalischen Gründen, die Zahl der erforderlichen Heimeinweisungen zu senken. Aus diesem Grund hat schon 2015 das Land Rheinland-Pfalz begonnen, zunächst als Modellprojekt, dann ab 2019 verstetigt auf kommunaler Ebene die Institution „Gemeindeschwester“ wieder zu beleben. Die Wirksamkeit des Projektes wurde ab 2021 durch das Institut für angewandte Versorgungsforschung evaluiert, das die Wirksamkeit bestätigte.

Gemeindeschwestern“ sollen Menschen ab 80 Jahren, die in eigener Häuslichkeit leben und erfreulicherweise noch keinen Pflegegrad haben, durch Beratung und gegebenen falls Vermittlung von Selbstständigkeit erhaltendem Unterstützungsbedarf die Pflegebedürftigkeit möglichst hinauszögern und durch die erhöhte Selbstständigkeit die Möglichkeiten zur sozialen Teilhabe zu erhalten. Auch sollen sie den über 80-jährigen Infomationen zu Beratung und Alltagsbewältigung vermitteln. Im Rahmen der Evaluation hat sich manifestiert, dass vor allem Informationen oder Leistungen, die EDV-Kenntnisse erfordern, für über 80-Jährige kaum erreichbar waren. So wurde es auch Aufgabe der „Gemeindeschwestern“ in Rheinland-Pfalz, ehrenamtliche Begleitung für Senioren und Seniorinnen zu organisieren, die hier Hilfestellung leisten konnten, um die Zielerreichung zu optimieren.

Durch die Wiederbelebung der Institution „Gemeindeschwester“ kann also ein gewichtiger Beitrag zur Begrenzung des Anstiegs der Pflegekosten geleistet werden.

Den in Rheinland-Pfalz gebrauchten Begriff „Gemeindeschwester“ findet die AG 60plus Rhein-Sieg allerdings als nicht zeitgemäß, so dass vorgeschlagen wird den Namen „Seniorenbetreuer“ zu verwenden.

 
 

30.08.2025 in Allgemein

„Jupp Darchinger, das Auge der Republik“

 

28.08. Besuch der Ausstellung „Jupp Darchinger, das Auge der Republik“ im Landesmuseum Bonn zusammen mit der AG 60plus Bonn.

Der Genosse Jupp Darchinger begleitete als Bildjournalist die Zeit der „Bonner“ Republik von der Ära Adenauer bis zur Wiedervereinigung. Dabei legte er u.a. Wert darauf, nicht die üblichen Agenturfotos zu machen, sondern Politiker wie Willy Brandt und Helmut Schmidt auch als „normale“ Menschen zu zeigen. Die Ausstellung beruht auf dem Nachlass von Jupp Darchinger, der von der Friedrich-Ebert-Stiftung verwaltet wird


 

11.06.2025 in Allgemein

Besuch mit Führung Oper Bonn

 

„Am 10.06.25 besuchte die AG 60plus Rhein-Sieg die Bonner Oper.

 

 

Wir bekamen einen interessanten Einblick in die überwältigende Technik, die hinter jeder Aufführung steckt und bekamen anschließend die Gelegenheit, an einer Probe des Orchesters mit den Aufführenden der georgischen Oper „Musik für die Lebenden“ teilzunehmen. Wir danken auch dem Genossen Hans-Jürgen Diekmann, der uns dies durch seine Kontakte zu den Bonner Bühnen ermöglicht hat.“

 

06.04.2025 in Allgemein

Nachruf

 

Die AG 60plus Rhein-Sieg trauert um ihr langjähriges Vorstandsmitglied Arnd Geb, der für uns überraschend von uns gegangen ist. Arnd war für uns zuletzt als Schriftführer tätig. Er hat die AG 60plus als Delegierter in Mittelrhein, NRW und zuletzt auch in Berlin vertreten. Arnd war uns als angenehmer Gesprächspartner und aktiver Genosse bekannt. Noch im März hat er an der letzten Vorstandssitzung teilgenommen und im Februar war er mit vielen Genossinnen und Genossen noch auf Einladung unseres Bundestagsabgeordneten Sebastian Hartmann ein interessierter Mitreisender bei einer Berlinfahrt. Um so schockierender war für uns die Nachricht, dass er nicht mehr unser uns weilt. Wir trauern um ihn mit seiner Familie und seinen vielen Freunden.

24.11.2024 in Senioren

Veranstaltung: Vergleich europäische Rentensysteme

 

Felix Thurow aus Köln referierte über die europäischen Rentensysteme, wobei er viele statistische Daten zusammengetragen hat.

In etlichen Ländern ist das Rentenniveau gemessen am Arbeitseinkommen höher. Auch liegt das Renteneintrittsalter oft früher als in Deutschland. Die Rentensysteme sind aber so unterschiedlich gestaltet, dass ein Vergleich letztlich nur schwer möglich ist. In Österreich z.B. liegt das Rentenniveau wesentlich höher als in Deutschland, es werden aber auch höhere Beiträge gezahlt und die Arbeitgeber zahlen noch mehr. Auch zeichnet sich das österreichische System dadurch aus, dass alle Berufsgruppen einbezogen sind. Das niedrige Rentenniveau in Deutschland ist letztlich insbesondere ein Problem der unteren Einkommen. Hier hilft aber eher ein höheres Einkommen als eine Änderung des Rentensystems.

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